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Kein Ausverkauf des Tiroler Wassers !

Das Netzwerk Tirol – eine landesweite Plattform der Initiativen gegen TIWAG- Speicherkraftwerksprojekte – erhob am 5.12.2007 in einem Pressegespräch in Innsbruck massiven Protest gegen den „Illwerke-Vertrag“, welcher kommende Woche dem Tiroler Landtag zur Beschlussfassung vorliegen wird.

Mit diesem Vertrag würde das Land Tirol acht Bäche aus dem Paznaun- und Stanzertal für ewige Zeiten an die Illwerke abtreten. Derzeit nützen die Illwerke das Wasser dieser acht Bäche zur Stromerzeugung; im Jahre 2040 fielen diese Bäche an Tirol zurück.


Netzwerk Tirol: Kein Ausverkauf des Tiroler Wassers! Tirol liefert 40 % des Wassers der Illwerke und bekäme dafür lächerliche 1,8 Millionen Euro vom jährlichen Illwerke-Gewinn von 90 Millionen Euro (zwei Prozent Geld für 40 % Wasser).

Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages würde nicht nur das garantierte Heimfallsrecht an sämtlichen Illwerke-Anlagen auf Tiroler Gebiet an das Land Tirol mit sofortiger Wirkung aufgegeben, sondern Tirol verzichtete auch auf ein garantiertes Strombezugsrecht an den Illwerken.

Dies alles wird von der Tiroler Landesregierung zu einer Zeit angestrebt, in der sich die Menschen in den Tälern Nord- und Osttirols mit der TIWAG um jeden einzelnen Bach herumschlagen müssen.

Der Illwerke-Vertrag würde den Ausverkauf von Tiroler Wasser, der mit den unseligen Cross-Border-Verträgen begonnen hat, in noch schlimmerer Weise fortsetzen, da diese acht Bäche für ewige Zeiten abgetreten würden.

Daher appelliert das Netzwerk Tirol eindringlich an die Abgeordneten des Tiroler Landtages, diesem von der Landesregierung vorgelegten „Illwerke-Vertrag“ nicht zuzustimmen.

Hierzu die Presseaussendung von Netzwerk Tirol.

Was der Standard berichtet .

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