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Infos und Materialien zum Download

In diesem Bereich unserer Website stellen wir Information und Hintergrund-Materialien zum Download zur Verfügung.

Hunderttausende Euro fließen immer wieder in jede neue Kraftwerkskampagne der TIWAG. Wir können dagegen nur unser Wissen anbieten, starke Argumente, die kein noch so großer PR-Aufwand vom Tisch wischen kann.

Es sind hier auch offizielle Dokumente zu finden, sogar solche, die von der Tiroler Landes-Website wieder verschwunden sind, weil sie inzwischen als unbequem empfunden werden (z.B. der Synthesebericht), oder auch solche, die nur sehr ungern und mit unstatthafter Verzögerung mitgeteilt wurden, wie das Geheimgutachten der Tiroler Landesregierung vom April 2006 zu den Tamariskenvorkommen an der Isel.

Grundlegende Arbeiten zur Deutschen Tamariske (Ufertamariske, Myricaria germanica (L.) Desv.] im Iselgebiet finden sich zusammengefasst unter "Zur Tamariske" in "Flussjuwel Isel / Natura 2000".

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"Naturkundefachliches Gutachten
Ausweisung Natura 2000 Gebiet Isel und Nebengewässer"
September 2014
Umweltbüro Klagenfurt
Bearbeitung: Gregory Egger, Karoline Angermann, Nadja Merkac, Thomas Kucher
Klagenfurt, am 29. September 2014
Auftraggeber: Planungsverband 34 - Matrei i.O. - Virgental - Defereggental - Kals a.Gr.

Eine kurze Beurteilung unsererseits finden Sie in unserem Weblog.

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"Erhebung und Bewertung der Deutschen Tamariske (FFH Lebensraumtyp 3230 Alpine Flüsse mit Ufergehölzen von Myricaria Germanica) an der Isel und deren Zubringern Tauernbach, Schwarzach und Kalserbach"
Juli 2013 - Juli 2014
Umweltbüro GmbH Klagenfurt
Bearbeitung Gregory Egger, Raphaela Steineder, Karoline Angermann
Auftraggeber Planungsverband 34 * Matrei i.O. - Virgental - Defereggental - Kals a.Gr.

Die Ergebnisse dieser Erhebung sind in beiliegender Karte verzeichnet.
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Dies ist nun also jene Studie, die der Geschäftsführer des Planungsverbandes 34 BM D. Ruggenthaler für den Sommer 2013 angekündigt hatte; BM A. Köll zitierte sie am 19.9.2013 im ORF Tirol als Beleg dafür, dass der obere Abschnitt der Isel frei von Tamarisken sei, also nicht in das Natura 2000-Schutzprogramm aufgenommen werden müsse.
Ähnlich liest sich die Ende September 2013 von den Bürgermeistern D. Ruggenthaler und A. Steiner unterzeichnete Einladung an den Iselrat mit der Feststellung: „Eine kürzlich vom Planungsverband 34 in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass die Obere Isel kein potenzielles Natura 2000-Gebiet ist.“

Obwohl also diese Erhebung schon spätestens im Herbst 2013 vorlag, verweigerte der Planungsverband bis in den Sommer 2014 mit juristischen Winkelzügen eine - nach dem Umweltinformationsgesetz vorgesehene! - Herausgabe an die Öffentlichkeit.

Die Studie selbst wird von Fachkollegen als nicht schlecht bewertet.

Hinzuweisen ist allerdings auf deutliche Erhebungslücken im Virgental. Die Feldbegehungen für diese Studie machte man im Mai 2013. Im gleichen Sommer wurden aber schon von anderer Seite an mehreren Stellen im Virgental Deutsche Tamarisken zweifelsfrei dokumentiert und sind z.T. amtsbekannt, wie die Beurteilung des Wasserkraftprojektes Obere Isel nach dem Kriterienkatalog durch das Land Tirol zeigt (Seite 5). Diese Tamariskenstandorte hätten wenigstens analog zu anderen solcherart angeführten als "Vereinzelte Tamariskenvorkommen" (Kartenlegende) in der Erhebung selbst und der zugehörigen Karte vermerkt sein sollen, scheinen aber überhaupt nicht auf.

Die Autoren der Studie stellen fest, dass "bei der Kartierung ausschließlich der FFH Lebensraumtyp 3230 erfasst" wurde, welcher definitionsgemäß nach ELLMAUER (2005) einen bestimmten Mindestdeckungsgrad an Tamarisken und die Lage innerhalb eines zusammenhängenden Fließgewässerabschnittes mit typischen Begleitpflanzen aufweisen muss. Es scheinen also nicht alle Vorkommen der Deutschen Tamariske tatsächlich auf.

Schließlich sind die im Rahmen von Natura 2000 zu verfolgenden Verbesserungsmöglichkeiten für den LRT 3230 nicht oder nur äußerst restriktiv angeführt.

Ob die oben angeführte Hinhaltetaktik der Auftraggeber bei der Veröffentlichung in Zusammenhang mit den auftraggeberfreundlichen Lücken der Erhebung im Virgental steht?

Auffallend ist jedenfalls, dass nicht nur die ersten "offiziellen" Tamariskenfunde im Virgental (sogar im Einreichoperat der WKOI angeführt) wenige Wochen nach ihrer Entdeckung im Jahr 2012 verschwunden waren, sondern dass im Herbst 2013 an anderer Stelle der oberen Isel wiederum Tamarisken gezielt entfernt worden sind.

Zudem wurden jene Bereiche, in denen 2012 Jungtamarisken festgestellt und dann entfernt worden sind, im heurigen (2014) Frühjahr von einem dort ansässigen Erdbewegungsunternehmen sozusagen "sicherheitshalber" derart stark planiert und überschüttet, dass eine Wiederansiedlung für absehbare Zeit nicht zu erwarten ist.

Wenn nun kraftwerkshoffende Bürgermeister aus Matrei oder dem Virgental im Brustton der Überzeugung das Vorhandensein von Deutschen Tamarisken im Virgental leugnen, lässt sich über die Hintergründe solcher Begleiterscheinungen nur mutmaßen.


Zu denken geben muss, dass der Hauptverfasser dieser Erhebung Gregory Egger sich seinen Auftraggebern gegenüber geweigert hat, eine Gebietsabgrenzung für Natura 2000 an der Isel und ihren Zubringern vorzuschlagen.
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Update 1. Oktober 2014:

Gregory Egger hat nunmehr im Auftrag des Planungsverbandes 34 einen Abgrenzungsvorschlag für Natura 2000 an der Isel und ihren Zuflüssen vorgelegt - siehe oben.

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"Myricaria germanica (L.) Desv. historisch und aktuell in Österreich: ein dramatischer Rückgang einer Indikatorart von europäischem Interesse" von H. Kudrnovsky & O. Stöhr

ist der neueste Beitrag zur Deutschen Tamariske, erschienen im Dezember 2013 in der naturkundlichen Schriftenreihe STAPFIA (Oberösterreichisches Landesmuseum).

Helmut Kudrnovksky (Publikationsliste) und Oliver Stöhr haben Angaben aus der Literatur, aus floristischen Datenbanken und öffentlichen Herbariensystematisch gesammelt, durch eigene Erhebungen ergänzt und erstmals für Österreich eine Rasterverbreitungskarte erstellt, die sowohl die frühere, sehr weite Verbreitung im Ostalpenraum erahnen lässt, als auch den massiven Rückgang der Art in den letzten 150 Jahren dokumentiert.

Die Studie ist eine aussagekräftige Bestätigung der bisherigen einschlägigen Arbeiten zur Deutschen Tamariske (auch "Ufer-Tamariske") und unterstreicht beeindruckend den Nominierungsbedarf der Isel und ihrer Zubringer für Natura 2000.

Diese neue Tamariskenstudie von Univ.-Dozent Armin Landmann "Die Deutsche Tamariske Myricaria germanica (L) im Flusssystem der Isel (Osttirol) - Bedeutung der Bestände vor dem Hintergrund von Kraftwerksplänen an der Oberen Isel" (März 2013) bewertet die Bestände an der Isel hinsichtlich ihrer Stellung im Alpenraum und setzt sich dann sehr kritisch mit der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) zum Wasserkraftwerksprojekt Obere Isel auseinander, zeigt generelle methodisch-konzeptive Mängel auf und kommentiert die Angaben und Wertungen des Tamariskengutachtens der UVE.

Bei der Pressekonferenz am 19. August 2011 in Ainet (Osttirol) stellten Umweltdachverband und Alpenverein die Kurzfassung einer ganz neuen Studie über die Deutsche Tamariske vor.
Diese Studie ist hier in ihrer Langfassung abzurufen (oben).
Sie dient als Grundlage für eine ergänzende Beschwerde an die Europäische Kommission, da sich das Land Tirol nach vor weigert, die europäisch bedeutsamen Vorkommen der Deutschen Tamariske an der Isel und ihren großen Zubringern Tauernbach, Kalserbach und Schwarzach für Natura 2000 nachzunominieren.


"Ziele und Visionen von Nationalparks Austria" lautet der Untertitel der auf der Webseite des Lebensministriums veröffentlichten Österreichischen Nationalpark-Strategie. Bundesminister Niki Berlakovich hält im Vorwort fest: "Die nun vorliegende Nationalpark-Strategie ist in einem mehrjährigen Prozess mit Bund, Ländern, Nationalparks und Umwelt-NGOs entstanden. Sie zeigt klar den Weg für die Weiterentwicklung unserer Nationalparks für die kommenden Jahre. Wichtig ist mir, dass wir Sie gemeinsam – im Dialog – umsetzen und auch dynamisch weiterentwickeln – damit wir weiterhin unsere Naturjuwelen sichern."
Diese Strategie soll auch für den ersten österreichischen Nationalpark Hohe Tauern gelten, an welchem Tirol entscheidenden Anteil hat.


Das "Forum Wissenschaft & Umwelt" hat eine Stellungnahme mit Argumenten und Fakten erarbeitet, die auch als Folder vorliegt: "Wasserkraft - kein Weg aus der Klimakrise!" .
Diese Publikation ist besonders aktuell, da ja die Stromwirtschaft gerade mit dem Schlagwort Klimakrise" einen Freibrief für die ungehemmte Ausbeutung unserer noch verbliebenen Gewässer fordert.

Bitte abrufen, studieren und weitergeben!


Die Stellungnahme von Netzwerk Wasser Osttirol zum Kriterienkatalog Wasserkraft (s.u.) wurde fristgerecht bei der Tiroler Landesregierung eingebracht. Wir haben am Entwurf eine ganze Menge auszusetzen gehabt und neben Änderungen am Katalog selbst vor allem grundsätzliche Überlegungen und Maßnahmen gefordert.


"Kriterienkatalog Wasserkraft" ("Kriterien für die weitere Nutzung der Wasserkraft in Tirol" - Entwurf) heißt das über 150 Seiten lange Elaborat, welches eine Schar von Landesbeamten in vielwöchiger Arbeit verfasst hat. Es soll Grundlage für einen in wenigen Monaten beschlossenen Raster geben, nach welchem möglichst viele der noch freien Gewässerstrecken unseres Landes für Turbinen freigegeben werden sollen.

Sie können diesen Text selbst nachlesen oder herunterladen und später einmal feststellen, wieviel von den bescheidenen Vorschlägen z.B. der Ökologie und des Naturschutzes nach der weiteren Bearbeitung (Beamte sind ja weisungsgebunden) und nach der Beschlussfassung in politischen Gremien noch übriggeblieben ist.
Vielleicht verschwindet auch dieses Schriftstück (wie vordem schon der Synthesebericht) von der Webseite des Landes Tirol, damit der Bürger keine Beweisstücke mehr vorfindet.

Hier allerdings wird dieser Text zur weiteren Dokumentation stehen bleiben.


Tauernbachprojekt der TIWAG: Sinnloses Sommerkraftwerk
Die interne Stellungnahme des Amtes der Tiroler Landesregierung zum TIWAG-Projekt eines Ausleitungskraftwerkes am Tauernbach fällt geradezu vernichtend aus:

Massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieses Projektes, verschenkte Optionen, Sanierungsbedarf, unglaubwürdige Argumentation ... machen die als durchaus kraftwerksfreundlich bekannten Fachbeamten geltend.

Sie können sich selbst überzeugen und vielleicht später einmal feststellen, wie sich fachliche Meinungen unter den Diktat von Parteipolitikern ändern können (Beamte sind ja weisungsgebunden).


"Energiepolitik" in Tirol:
Wenn ein Bürgermeister die Gemeindeschulden los werden will, lässt er einfach vom Stromkonzern des Landes ein Kraftwerk bauen, auch wenn dieses stromwirtschaftlich unsinnig ist - was nicht nur der (dann dafür geprügelte] Energieberater des Landes logisch begründet, sondern auch Fachbeamte der Landesregierung bestätigen.

Dem Gemeinderat und den Bürgern wird ein Vertrag präsentiert, der das Blaue vom Himmel (bzw. den vollen Geldsegen der Stromgesellschaft) in Aussicht stellt; wer könnte da "nein" sagen?
Allzu leicht allerdings lassen solche euphorischen Versprechungen eines Bürgermeisters die im Vertrag enthaltenen Unterwerfungsklauseln übersehen.

Aber lesen Sie selbst nach.

"Wundermittel Wasserkraft?"
Einige Argumetationspunkte für ein Gespräch mit Energie-Analphabeten, welche den Bau neuer Wasserkraftwerke für ein Wundermittel zur Behebung von Energieproblemen halten.

Presseaussendung vom 28. Jänner 2009 zum Versuch der Tiroler Landesregierung, mit Gesetzesänderungen einen Blankoscheck zur Totalausbeutung auch der letzten Gewässer in Tirol zu bekommen.

Der "Verein zum Schutz der Erholungslandschaft Osttirol" hat auf seiner Vollversammlung am 13. Feber 2008 einstimmig eine Resolution beschlossen, die sich entschieden gegen weitere Wasserausleitungen in Osttirol ausspricht, die wirkungsvolle Förderung von Alternativenergien verlangt und die umgehende Einbringung der Isel in Natura 2000 fordert.

Der Verein "Heimat Paznaun" hat den Vertrag des Landes Tirol mit den Illwerken genauer angesehen, die in diesem Vertrag festgeschriebenen Nachteile Tirols aufgelistet und an die Abgeordneten des Tiroler Landtages appelliert, diesem Vertrag nicht zuzustimmen.

Der fatale Vertrag des Landes Tirol mit den Illwerken, mit welchem acht Bäche aus dem Paznaun- und Stanzertal für ewige Zeiten an die Illwerke in Vorarlberg abgetreten werden und der auch eine Unzahl an Nachteilen für Tirol enthält.
Diese Nachteile hat der Verein "Heimat Paznaun" in einer Kritik und einem Appell an die Tiroler Landtagsabgeordneten klar dargestellt.

Der Umweltdachverband fordert klare Grenzen für den Ausbau der Wasserkraft in Österreich und beschloss auf seiner Ordentlichen Hauptversammlung am 29.11.2007 in Innsbruck ein "Positionspapier Wasserkraft".


In Tirol beschließt man zuerst neue Großkraftwerke und lässt erst dann die Feigenblätter wachsen:

Am 27.6.2006 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, die Tiwag möge die vier bisherigen Kraftwerksprojekte weiter vorantreiben und „alle zur Realisierung erforderlichen Maßnahmen setzen“.

Eine knappe Woche zuvor war die "Tiroler Energiestrategie - Entwurf" präsentiert worden - mit absoluten Leerräumen unter „Zielsetzung“, „Umsetzungsstrategien und -maßnahmen" und „Erfolgskontrolle und Evaluation".


Erst jetzt (9.10.2007) hat die Landesregierung die "Tiroler Energiestrategie 2020" beschlossen; der zuständige Landesrat bezeichnet sie als „neue Grundlage für die Tiroler Energiepolitik“ - als ob es eine bisherige gegeben hätte.

Unverkennbar (s. Punkt 5.7 Energieversorgung): Die Lobbyarbeit der TIWAG hat sich gelohnt; die Wasserkraft zur Stromerzeugung steht sehr konkret an erster Stelle. Für andere nachhaltige Energieformen Tirols wie Biomasse und Solarenergie sind "Studien" vorgesehen, "Vernetzung", "Aus- und Weiterbildung" oder "Technologieentwicklung". Während z.B. in Deutschland im Vergleich zu Österreich schon die hundertfache Photovoltaikfläche pro Kopf installiert ist, muss in Tirol das Rad erst neu erfunden werden.

Interessant auch, was der Standard zum Beschluss der Tiroler Energiestrategie festhielt.


Überzeugen Sie sich selbst: Lückenhafte Bestandsaufnahme, fromme Ziele, vage Umsetzungsstrategien, fehlende Verantwortliche, und nirgendwo eine Erfolgskontrolle ....

Wie die „Grundlage der Tiroler Energiepolitik“ aussieht, wird doch für viele Tiroler interessant sein, die die permanenten Stehsätze von der Notwendigkeit immer weiterer Wasserkraftwerke im Ohr haben.

Hier das Papier, das am 22. Juni 2006 ausgeschickt wurde (mit dem verschämten Zusatz „Entwurf“ - mehr als drei Jahrzehnte nach der ersten großen Energiekrise!).
Es entstand zur selben Zeit, als Tirols Landespolitik den Bau neuer großer Pumpspeicherwerke durch die TIWAG für unbedingt nötig erachtete.

Blättern Sie in dieser „Tiroler Energiestrategie“ durch die sehr konventionelle Bestandsaufnahme (Absatz B und C) bis zu Seite 42 mit den Kapiteln „D – Zielsetzung“, „E – Umsetzungsstrategien“ und „F – Erfolgskontrolle“: dort finden Sie ... nichts, ... nichts, ... nichts – keine Zielsetzung, keine Umsetzungsstrategie, keine Erfolgskontrolle.

Wir sollen also, meint die Tiroler Landesregierung, immer schneller unter immer größeren Opfern einen Weg verfolgen, dessen Ziel im Nirwana liegt.

Einige Merkwürdigkeiten jenes lange geheim gehaltenen Gutachtens, mit dem die Tiroler Landesregierung versuchte, die von der EU geforderte Nachnominierung der Isel für Natura 2000 zu verhindern

Jenes geheimgehaltene Gutachten eines Landesbeamten, mit welchem die Tiroler Landesregierung versuchte, die von der EU geforderte Nachnominierung der Isel für Natura 2000 zu verhindern.
Wenn Sie mit den regionalen Details nicht vertraut sind, finden Sie eine kleine Beurteilungshilfe unter "Merkwürdigkeiten".

Karten der Tiroler Landesregierung mit allen Schutzzonen und natürlichen, naturnahen, empfindlichen oder einzigartigen Fließgewässerabschnitten Tirol

Checkliste der Tiroler Fließgewässer zur Vorbeurteilung von Kleinwasserkraftanlagen bis 15 MW Engpassleistung.

Achtung: Diese Checkliste Kleinkraftwerke" wurde durch den Kriterienkatalog Wasserkraft" außer Kraft gesetzt!

Die Vielfalt der Fließgewässertypen Tirols, aber auch das, was man ihnen in Tirol schon vielerorts angetan hat, zeigt das "Handbuch - Fließgewässeratlas Tirol“

Die Osttiroler Künstlerin Hannelore Nenning malte herrliche Flussbilder und schrieb berührende Zeilen über die inzwischen abgeleitete Drau.

Der Schweizer Energiefachmann Heini Glauser zerpflückt die Argumente der TIWAG für Pumpspeicherkraftwerke

Was die Tiroler Landesregierung der TIWAG geglaubt hat: Regierungsantrag vom 19.6.2006, beschlossen am 27.6.2006

Was die TIWAG am 25.5.2996 der Tiroler Landesregierung erzählt hat
(erste auf www.tirol.gv.at veröffentliche Ausgabe - schlechte Qualität; neue bessere Ausgabe ebendort, aber sehr große Datei)

Unsere guten Argumente für eine Nullvariante des Pumpspeicher- kraftwerkes Raneburg-Matrei



Die Studie dokumentiert die Bestandssituation, die ökologischen Bedingungen und die Gefährdung der Deutschen Tamariske in Österreich und seinen Nachbarländern und macht die europäische Verantwortung deutlich, die gerade Österreich für die Erhaltung dieser Art trägt.

Zum zwanzigsten Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl wurden am 26.4.2006 alle Haushalte Osttirols und eine Reihe von Orten auch in Nordtirol mit dem neuen Folder von "Netzwerk Tirol"informiert.

Er demaskiert nochmals die irreführende "Wasserkraft"- Etikettierung der Tiwag (mit gefälschtem Herkunftsnachweis werden unlautere Geschäfte gemacht) und erinnert daran, dass die Tiwag 14 von ihren 15 größten Kraftwerken an US-Briefkastenfirmen verschachert hat sowie ihre beiden größten Kraftwerke gar nicht selbst einschalten darf.

Der 2. Folder des Netzwerkes wurde Mitte Oktober 2005 an alle Osttiroler Haushalte verschickt.
Er handelt von Stromexport, der Unabhängigkeitslüge und abgewürgten Alternativen.
Wenn Sie in auch in digitaler Form abspeichern oder versenden möchten, einfach auf den PDF-Link oben klicken, der Download beginnt automatisch.

Erinnern Sie sich noch an den ersten Folder des Netzwerks Wasser Osttirol? Er zeigt die verlogene Werbung der Tiwag auf und war der Beginn eines breiten Widerstands gegen deren neue Kraftwerks-Pläne.

Der Synthesebericht des Landes Tirol zu den Kraftwerksoptionen der Tiwag verdreht die Idee der Nachhaltigkeit in ihr Gegenteil.

Erinnern Sie sich noch an den "Synthesebericht", sozusagen das offizielle Dokument zu den einzelnen Kraftwerksvarianten? Er ist von der offiziellen Website des Amtes der Landesregierung verschwunden! Ein Grund könnte sein, dass selbst dieses offizielle Landesdokument die ökologischen Auswirkungen und die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Projektes Matrei-Raneburg kritisch beurteilt.

Die Antwort des Netzwerkes auf die Pressekonferenz des Tiwag-Zentralbetriebsrates am Montag, 20. März 2006

Presseaussendung zur Präsentation der neuen Tiwag-Vorschläge am 15. Februar 2006 in Matrei.

Viele brisante Fragen, mitnotiert von den Tiwag-Beobachtern bei den Osttiroler Informationsveranstaltungen. LESENSWERT! Schon ein Bruchteil dieser Argumente müsste das Kraftwerksprojekt stoppen.

Diesen Brief haben nicht nur Landeshauptmann Van Staa und Tiwag-Vorstand Wallnöfer erhalten, sondern auch zahlreiche Medien im In- und Ausland.

Peter Unterweger hat mit dem Landeshauptmann gesungen und ihm auch zugehört. Was er vom van Staa-Besuch am 17. Oktober in Wien zu berichten hat, lesen Sie hier.

Der "Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Wasserkraft in Tirol" des Tiroler Bauernbundes lässt die Wogen hochgehen. Hier die Antwort kritischer Bauern im Volltext.

Strumerhof-Bäuerin Anna Holzer findet in einem offenen Brief an ihren "Kollegen" und Tiroler Bauernbundobmann Anton Steixner die richtigen Worte zu Pro-Kraftwerke-Haltung der VP-Bauernorganisation.

In aller Stille steht seit kurzem ein zusammenfassender Bericht über die verschiedenen Stellungnahmen zum Optionenbericht auf der Homepage der Tiroler Landesregierung. Es wurden dabei Stellungnahmen bis zum 23. August einbezogen. Die Entscheidung der Landesregierung über die weiter zu verfolgenden Kraftwerksprojekte (darunter auch Neubau Raneburg-Matrei) fiel schon am 15. August – dabei wurden ganz offensichtlich die Argumente nicht einmal abgewartet und ignoriert.

90 Meter Staumauer, Almen und bäuerlicher Lebensraum zerstört, Tourismus geschädigt und ein weiterer Gebirgsbach entwässert – tragisch genug? Nein, nur das Vorspiel für einen weit größeren Coup, die Nutzung der Isel selbst.

Pumpspeicherkraftwerke richten nicht nur dort, wo sie errichtet werden, großen ökologischen Schaden an, sondern vor allem auch flussabwärts: Durch das Pumpspeicherkraftwerk am Tauernbach würde einerseits die Isel, der letzte naturnahe zentralalpine Gletscherfluss, zerstört, andererseits das Natura 2000 Gebiet „Obere Drau“ massiv beeinträchtigt.

Originalwortlaut einer Aussendung der Bürgerinitiative Matrei, die vehement gegen die Position des TVB Nationalpark Stellung bezieht. Die Touristiker wollen einen Tauschhandel mit der Tiwag.